Montag, 25. August 2014

Ein großes Problem beim Humortransfer in die arabische Welt, so erklärte mir eine kundige Person, sei die Abwesenheit des Wortes „Satire“ im Arabischen. Das alternativ gebrauchte Wort heiße „suchrija“ und bedeute v.a. Spott - „deshalb sind die auch sofort beleidigt!“ Eine interessante Nebenbedeutung sei im übrigen „Zauberei“; noch interessanter die Tatsache, daß Mohammed von zeitgenössischen Gegnern zuerst als Betreiber ebenjener „suchrija“ geschmäht wurde, folglich also als Lästerer, Zauberer und – Satiriker...

Sonntag, 24. August 2014

Samstag, 23. August 2014

Schlechte Nachrichten von Eichborn: Der Absatz der „Fröhlichen Hundegeschichten“ läßt nach, wenn nicht endlich ein paar Leute das Buch kaufen, muß Wummi, der Verlagswelpe, eingeschläfert werden, wg. zu teuer. Hoffentlich reißt diese Rezension aus Österreich noch was – Wummi zuliebe...

Freitag, 22. August 2014

Zeitgemäß reisen heißt – mit dem Postbus reisen! Ein dringend nötiger Propagandaartikel für die Taz.

Mittwoch, 20. August 2014

"Der Kopf eines Mannes, der vom Rumpf getrennt ist, ist ein übler Anblick." (Oscar Wilde, Salome) In diesem Sinne: Lieber IS, politische Anliegen kann man auch anschlußfähiger kommunizieren! Macht doch statt dessen mal ein witziges Video, das dann viral wird. Oder so. Man kann's auch echt übertreiben!

Dienstag, 19. August 2014

Bürosex – so klappt er wirklich jedes Mal! Plädoyer für ein neues Vögeln.
Gesundheitstip: Wenn man statt Weingummi und Marzipankartoffeln einfach mal Cherrytomaten als Work-Snack auf den Schreibtisch stellt, wird man sehr schnell melancholisch, sogar richtig depressiv.

Montag, 18. August 2014

Hurra, Roman!

"Sie bedachte das Bündel Mann, das neben ihr in die Decken gehüllt war, mit einem Blick, der gleichzeitig Überraschung, Gleichgültigkeit und Schadenfreude ausgedrückt hätte, wäre ihrem limbischen System so früh am Morgen schon ein derart differenzierter emotionaler Zustand möglich gewesen. Nein, im Moment konnte ihr Gehirn nur ein klägliches "keine Gefahr, der gehört zu uns" hervorpiepsen, bevor es sich wieder in den Halbschlaf zurückzog.
Klar war in jedem Fall, dass Britney Spears' Schmachtfetzen "Stronger" den Schlummer von Joachim Sauer nicht zu brechen vermocht hatte, Strongness hin oder her. Vielleicht hatte er nie erfahren, wie es war, richtig geliebt zu haben und dann hängengelassen zu werden; vielleicht war sein Gehör altersbedingt schon etwas ramponierter als das ihre. Wie auch immer, dann musste es eben ohne Begleitung gehen. Mit einer Art längsseitigem Purzelbaum trudelte Angela Merkel aus dem Lotterbett, drückte knackend die Beine durch, ließ die Ärmchen in einem Halbkreis um ihren Body schwingen und schob die Füße in ihre Batman-Hausschuhe. Nun konnten es selbst ihre schärfsten Kritiker nicht leugnen: Angela Merkel, die mächtigste Frau der Welt, Herrin über Millionen Deutsche und solche, die es werden wollten, war auf den Beinen, aufgestanden und, allen Unkenrufen zum Trotz, erkennbar bei Bewusstsein.
Der Dax legte um einen halben Prozentpunkt zu."


Für Bastei-Lübbe habe ich einen irren kleinen Schundroman über Angela Merkel, Edward Snowden und Vladimir Putin geschrieben; am 29. August erscheint er. Um Lieferengpässe zu vermeiden, möchte ich jedem raten, dieses in Kleinstauflage und ausschließlich als E-Book erscheinende Werk rechtzeitig vorzubestellen.