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Es werden Posts vom Juli, 2014 angezeigt.
Ich weiß nicht, was mir mehr Freude macht: daß mein verwahrloster Erstling "Generation Gefällt mir" inzwischen für Beträge zwischen 30 und 150 Euro feilgeboten wird - oder der Umstand, daß ich im Besitz praktisch der gesamten Restauflage bin. Wenn ich nicht zu viele Exemplare gleichzeitig abstoße und so die Preise ruiniere, könnte ich mir ein Zusatzeinkommen über viele Jahre hinweg sichern.
Neue Serie:
Trash-Film-Ideen ohne Chance (1)

Sie wollten nur bei uns sein.
Das Leben gerecht mit uns teilen.
Wir haben sie vergiftet, ausgehungert, in den Abfluß gespült.
Jetzt leben sie in der Kanalisation.
Wachsen auf unvorstellbare Größe an.
Sie wollen zurück.
Dahin, wo sie hergekommen sind.
Zu uns.
Sehen Sie im September:
BANDWÜRMER FROM HELL!

Alles muß nach Currywurst schmecken - die Pasta, die Pizza, die Chips. Jetzt gibt's auch den ersten Energydrink im Sortiment - und meinen Geschmackstest in der aktuellen Jungle World.

It's complicated!

Fast noch possierlicher als diejenigen, die sich mit ihren „Free Palestine“-Rufen vorgeblich auf die Seite der Unterdrückten schlagen und in Wahrheit schon ganz genau wissen, wen und was sie damit unterstützen, finde ich ja diejenigen, die sich aus dem ganzen raushalten wollen – wehewehe, man weiß ja nicht, wer da wirklich die Guten sind, evtl. bleibt sogar an mir was hängen, wenn ich mich einseitig solidarisiere, können wir das hier in Europa überhaupt alles recht durchschauen? Das sieht dann so aus, daß man entweder "den Nahostkonflikt" beklagt, als objektives Faktum, als Naturschauspiel, auf das man keinen Einfluß hat, wie den Monsun oder den Borkenkäfer. Aus diesem Lager stammt dann die Phrase von den "Hardlinern auf beiden Seiten". Oder man legt ganz pathetisch die Hände in den Schoß, wie es Misha Anouk getan hat - ignoramus, ignorabimus.

Denn es ist ja auch kompliziert. Auf der einen Seite haben wir eine Demokratie, in deren Talkshows Vertreter sämtlicher Pa…
Über die "Krautreporter" und ihre Erfindung, den journalistischen Journalismus, berichte ich in der aktuellen Ausgabe von "konkret".
Karstadt darf nicht sterben! Der Hilfeschrei eines verzweifelten Konsumisten, aufgezeichnet für die Jungle World.
Warum Google die besseren Fotos schießt und überhaupt auf dem Kunstmarkt stärker mitmischen sollte, das steht (neben allerlei anderem) in der aktuellen Jungle World.
Heute morgen erwachte ich mit einem Satz im Kopf, genauer gesagt mit einem Namen: "Weyerstraß muß davon erfahren", "Haben Sie schon mit Weyerstraß darüber gesprochen?" o.ä. Es kam mir vor wie ein Zitat aus einem Film oder Buch, vermutlich im Weltkriegskontext; denkbar ist auch ein Briefwechsel. Wer ist Weyerstraß? Ich bin sicher, daß ich nicht den Mathematiker Weierstraß meine, und auch nicht den sonstigen Humanmüll, den mir Google so anbietet. Kennt jemand von Ihnen Weyerstraß oder hat vor kurzem mit ihm gesprochen?
Liebes Ausland, auch nach dem Marsch der Nationalmannschaft aufs Brandenburger Tor besteht kein Grund zur Panik. Es bleibt (fast) alles beim Alten. Was genau, schildere ich auf Watson.
An die Bedienung im Moloko-plus: würde Dich gerne wiedersehen, für ultrabrutale Horrorshow o.ä. Ich will nämlich v.a. wissen, was diese Herzchen zu bedeuten haben!

Weltmeisterbrötchen

„Guten Tag, liebe Weltmeister, liebe Weltmeisterinnen“, sagt der Mann vom HR-Inforadio heute, fährt damit fort, daß wir nun ja tatsächlich alle Weltmeister seien, obwohl das verdientermaßen nur „unsere Jungs“ sagen dürften, die sich im Gegensatz zum ungeneigten Publikum ja „echt die Hacken abgelaufen“ hätten. Es folgt ein „Tage wie dieser“-artiger Schlager, dann holt man, „um zu erfahren, wie es sich anfühlt, Weltmeister zu sein“, eine Skispringerin von 2013 vom Dachboden, die pflichtschuldig rapportiert, am Abend des Siegs selbst könne man es eigentlich noch gar nicht fassen, am Morgen danach aber auch noch nicht bzw. nicht sehr, aber immerhin schon ein bißchen.

   In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung hingegen kriegen es gleich zwei lateinamerikanische Despotinnen ab, Dilmar Roussef und Cristina Kirchner; letztere besonders, weil sie sich laut Frauenkritiker Josef Oehrlein als „Fußballerin“ inszeniere, „als tapfere Torhüterin. Das war während eines belanglosen Auftritts,…
Über Markierer, die Geißel der Lesesäle, schreibe ich in der Jungle World.
Immer das gleiche: Selbst die Leute, die freimütig eingestehen, von Politik keine Ahnung zu haben, wissen in Sachen Judenfrage dann aber doch immer sofort bescheid. Der Grimmepreis für "Jung&naiv", das "freche" Interviewformat von Tilo Jung, ist da nur folgerichtig. Ein paar Gedanken dazu habe ich für die Jungle World notiert.
Facebook bizarr: Während die Zahl meiner Freunde steigt, sinkt gleichzeitig die Zahl meiner Abonnenten. Die einzig logische Erklärung: Die Leute mögen mich, interessieren sich aber nicht für das, was ich zu sagen habe. Macht mich nachdenklich. Und ja, auch wütend.