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Es werden Posts vom April, 2015 angezeigt.
Die Bundesregierung möchte nun verstärkt gegen Schlepper vorgehen. Ich hoffe, daß das internationale Schleppertum ein rasches Ende findet! Oder immerhin ein schleppendes.
Dieses antigrassistische Manifest wurde von einem Leser der Jungle World​ völlig zutreffend als "random Schmarrn" erkannt. Endlich fühle ich mich verstanden! Erwäge, "Certified Random Schmarrn" auf meine Visitenkarten drucken zu lassen.

Aus dem Archiv: Likebefehl Haftbefehl

Der Rapper Haftbefehl ist der Liebling des Feuilletons. Warum eigentlich? Könnte das etwa an deepen Texten wie diesem liegen? (aus: TITANIC 1/15)
Das literarische Quartett auf 3,0 Promille ist wieder unterwegs - und giftelt, grantelt, geifert gegen aktuelle Zumutungen der Weltliteratur! Dieses Mal: Michel Houellebecqs "Unterwerfung". Am Donnerstag im Neglected Grassland, Frankfurt. Kommen Sie zahlreich und leicht angetrunken!
In der letzten Jungle World hatte ich eine kontroverse Diskussion mit Elke Wittich​: Ist Blaubeerkuchen oder Käsekuchen der leckerste Kuchen? Ausschlaggebend war ein sogenanntes Blaubeerkuchenerlebnis, das Elke aus Finnland oder Norwegen mitbrachte. Warum eine solch anekdotisches Erleben die ontologische Überlegenheit des Käsekuchens nicht in Frage stellen kann: hier.
Wissen Sie eigentlich, wieviele Hotelhandtuchwarnhinweisschilder täglich gedruckt werden müssen? Tun Sie sich und Ihrer Umwelt einen Gefallen: Wenn Sie unseren Umwelthinweis nicht mehr beachten wollen, lassen Sie ihn doch bitte ganz normal an der Hotelfliese pappen. Möchten Sie hingegen beim nächsten Mal einen frischen Hinweis lesen, knibbeln Sie den gelesen Hotelhandtuchwarnhinweis mit dem Fingernagel ab und verteilen Sie die Knibbelreste auf dem Boden. Unsere Servicekräfte wissen dann, mit wem sie es zu tun haben.
Im Ritz logieren, bei Burger King dinieren - das geht nur in Aarhus!
Juhu, am Samstag gibt's in Hamburg die Lange Nacht der Museen: "57 Museen beteiligen sich, und das Sammeln, eine der Hauptaufgaben eines Museums, steht thematisch im Zentrum. Doch zuvor, bereits um 17.30 Uhr, wird die 90-jährige Auschwitz-Überlebende Esther Béjarano mit der Hip-Hop-Band Microphone Mafia das Eröffnungskonzert auf dem Deichtortplatz geben. Von da an bringen zehn Busse die erwarteten 30.000 Besucher überall hin." (Abendblatt) Noch schöner wäre freilich nur, wenn 30.000 Busse zehn Auschwitz-Überlebende zu 90-jährigen Hip-Hop-Künstlern bringen würden. Oder wenn 90 Busse zehn Hip-Hop-Überlebende einsammelten (eine der Hauptaufgaben eines Busses) und dann direkt nach - naja, auch egal. Gut jedenfalls zu wissen, daß Hamburg mehr kann als Musicals!
Aus Trauer um Grass fällt die Lesung im "Henscheid" heute leider aus. Dafür biete ich eine Blütenlese der besten Grassgedichte, die Torsten Gaitzsch​ und ich zusammen verfaßt haben (Stimme: Pit Knorr).

Achtung, liebe Schlagerfreunde: Am Montagabend hocke ich in der Frankfurter Speisegaststätte "Henscheid" (Abb. ähnlich), lese aus meinen erst- und zweitbesten Kolumnen und zeige geschmacklose Bilder (Abb. zutreffend). Es wird bestimmt super, aber nur, wenn Sie auch kommen!
Übrigens kenne ich schon länger die Geheimformel für ewige Glückseligkeit - allerdings ist eine wichtige Komponente der Formel, daß ich niemandem davon erzähle. Tja, Pech gehabt, Freunde!
Früher mußte man man nur ihre Bücher lesen, heute wollen Schriftsteller, daß man auch ihre schmutzigen Schuhe bewundert. Ein paar Gedanken zur neuen Converse-Werbekampagne - mit Wäscheklammer auf der Nas' geschrieben!
Die FAZ macht den Milchtütentest - scheinbar kritisch. In Wahrheit wird ein wichtiges Problem unter den Besen gekehrt: daß nämlich samt und sonders ALLE Plastikdeckel der JA!-Milchtüten schon bei der geringsten Erschütterung von ihrer Halterung springen und dann direkt in den Limbus verschwinden, meist schon im Supermarkt selber, so daß man dann zu Hause, hat man die Tüte geöffnet, alberne kleine Aluhüte (!) oder sonstige Ersatzdeckel für sie basteln muß. Warum schweigt die FAZ hierzu? #yesalldeckel
Auch Jürgen Todenhöfer hat's oft nicht leicht! Den schlimmsten Tag in seinem Leben habe ich für die Tazwahrheit dokumentiert, und Rattelschneck hat's gezeichnet.
Wenn sich gewisse wichtige Erkenntnisse erst spät im Leben einstellen, sollte man nicht jammern, sondern vor allem nach vorne schauen und sich auf das freuen, was die Zukunft bringt. Zum Beispiel habe ich gestern mit großer Überraschung festgestellt, daß ich offenbar zwei Jahrzehnte lang falsch masturbiert habe.