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Posts

Es werden Posts vom September, 2015 angezeigt.

Veranstaltungshinweis

In einer Woche flackert's wieder feurig durchs Fenster der "Margarete": Oliver Polak hat eine Vorladung von den "Anwälten der Hölle"!
Vor meinem Hipster-REWE warten neuerdings stets zwei bis drei Obdachlose, um den Dutt-Frauen ihre Getränkekisten ins Auto schleppen zu dürfen. Ich finde das entwürdigend. Obdachlosen sollte man viel eher Geld geben, damit sie gegeneinander kämpfen! Das tut nämlich auch was für ihr Selbstwertgefühl.

Das Feuer des freien Willens

Vor kurzem habe ich die Bild-Zeitung mit gewissen Mitgliedern einer freiwilligen Feuerwehr verglichen, die die Brände mit fast ebenso großem Vergnügen löschen, wie sie sie legen. Nun erreichen mich täglich zornentbrannte (!) Briefe von Mitgliedern verschiedener freiwilliger Feuerwehren, die mir wünschen, im Notfall auf ihre Dienste angewiesen zu sein, dann würde ich ja mal sehen, und so weiter. Eventuell stoße ich damit  ja in ein Wespennest, aber hat schon mal jemand die Notwendigkeit einer staatlich garantierten Feuerwehr erwogen? Auch im ländlichen Raum? Mit Gutachten und Scheinen und so? Ich fände es wirklich gut, wenn man in diesem Berufsfeld die Quote leicht angeknackster Zürneriche mit Vernichtungsphantasien weiter senken könnte.

PS. Laut Wikipedia gibt es 1.082.858 Feuerwehrler in Dtl., davon sind lediglich 27.603 (!) Berufsbrandkämpfer. Zum Vergleich: Es gibt 237.700 Ärzte in Deutschland, davon die Anzahl ungelernter Laien mit psychischen Problemen: ~7000 (eigene Schätzung). …

Ein Blick, ein Wort, ein Anfang

Die Flüchtlinge bieten eine unglaubliche Chance, uns von unserer besten Seite zu zeigen. Heute zum Beispiel habe ich meinem schwarzen Briefträger die Tür aufgehalten. Ganz spontan, ohne Nachdenken, als wäre es das normalste auf der Welt. Er so: "Thank you!" Ich so: "No problem!" Dann haben wir uns kurz in die Augen gesehen. Ein wahnsinnig starker Moment, wir spürten beide, wie viel mit diesen wenigen Worten gesagt war. Ich habe mich danach sehr befreit gefühlt und kann jedermann nur raten, es auch mal zu probieren.

24 Stunden sind genug!

Schnapsideen are my reality! Ab morgen gibt es in Berlin vierundzwanzig Stunden lang gemalten Kokolores - auf dem ersten Woodstock des gezeichneten Witzes. Sechs Stunden lang muß ich wach sein, ansonsten schließe ich je neun Stunden lang abwechselnd ein Auge.

Zur Greisenfrage

Bei der Pflege älterer Angehöriger ist es nicht mit einer schnell verlegten Magensonde, einer Dekubitusmatraze und einer rumänischen Todespflegerin getan. Meine Mutter zum Beispiel (derzeit Bett) ist im hohen Maße quizduellsüchtig. Pflegekräfte, die auf ihrem Niveau Quizduell spielen, sind jedoch schlechterdings unbezahlbar! Das sind Herausforderungen, auf die unsere moderne Brötchengesellschaft Antworten finden muß.