Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom Oktober, 2016 angezeigt.

Aus den Archiven

Für TITANIC besuchte ich Anfang 2015 die abgeschottete Öko-Diktatur Baden-Württemberg - Gerüchte über den schwächelnden Gesundsheitszustand von Dikator Win Il-Kretsch machten die Runde. Mittlerweile geht das Regime deutlich rabiater vor. Hier der ganze erschütternde Text.

Sondermann 2016 an Kapielski und Böhmermann

ALARM! ALARM! Sondermann-Preis für Thomas Kapielski und Jan Böhmermann!

Thomas Kapielski bekommt den Sondermann 2016, weil er seit über dreißig Jahren in Wort, Bild und Ton Erbauliches, Erstaunliches, Erleuchtetes und vor allem sehr Komisches vorgelegt hat. Sei es als Professor für Performance, als Gottesbeweiser oder Experte für „Neue Sezessionistische Heizkörperverkleidungen“, als Fotograf und Objektkünstler, als Stammtischsoziologe und Vortragsartist. Ein verehrungswürdiger Künstler, dem der Ruhm immer wichtiger war als der Erfolg. An seiner Preiswürdigkeit besteht kein Zweifel. Um es mit einem seiner Ausstellungstitel zu sagen: „De dingsbums non est disputandum.“ Den Sondermann-Förderpreis erhält Jan Böhmermann. Wenn sich jemand auf das obsolete Unternehmen TV-Unterhaltung einlässt, jemand, der noch jung genug ist, aus seinem Leben etwas Besseres, womöglich Sinnvolles, zu machen, so verdient das unseren Respekt. Einen solchen Mann wollen wir fördern.

Der Sondermann-Preis ist der hö…

Mein Testament

Sollte ich einmal unheilbar an Krebs oder sonstwelchem Todeskeim erkranken, würde ich es wie jene US-Greisin tun und die brutale Schulmedizin zurückweisen. Statt dessen würde ich mich, den Tod verlachend, jeden Abend in Beisein zahlreicher Nackedeis mit Champagner berauschen und mit Schnittchen mästen, auf daß BBC und SPON auch darüber eine rührende Featurette machen. Alles andere wäre auch schlicht unmenschlich.
Gerade an Herbsttagen empfehlenswert: einmal vom Handydisplay aufblicken, spazierengehen, nach Innen horchen! Dort wird man dann das ohrenbetäubende Heulen einer bodenlosen, klirrendkalten Leere hören, sich mit Grausen abwenden und die beruhigend murmelnde Kuhstallwärme der Sozialmedien umso mehr zu schätzen wissen.