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Posts

Es werden Posts vom April, 2017 angezeigt.

Neue Lebensaufgabe

Neue Lebensaufgabe: negativer Turing-Test. Nach und nach sollen meine Äußerungen nicht mehr von einem Chatroboter zu unterscheiden sein.

Grund zur Freude

Ja, derzeit sieht es auf der Welt recht düster aus, aber gebt die Hoffnung nicht auf. Mir persönlich z.B. geht es derzeit hervorragend! Und das ist doch schon ein wichtiger erster Schritt, für den wir alle auch ein bißchen dankbar sein können.

Veranstaltungshinweis

Bonjour, liebes Basel! Morgen sitze ich bei Euch im Sääli und lese mein neues Programm vor. Ihr dürft auch zuhören, wenn Ihr mögt.

5 Sterne

Was sind das eigentlich für Leute, die ihre Gastro-Geheimtips öffentlich rezensieren? Sozialmasochisten? Dämonen? Turboesel? Nicht im Leben werdet Ihr von mir erfahren, wo es schön, gemütlich & köstlich ist! Dieses Geheimnis nehme ich notfalls mit ins Grab.

Diakonissinnen

Wann immer ich am Frankfurter Diakonissenhaus vorbeikomme, spüre ich das Bedürfnis, den perversen Kitzel vielmehr, es künftighin als Diakonissinnen-Haus zu bezeichnen. Diese winzige Änderung, so mein Plan, soll dann peu à peu in den allgemeinen Sprachgebrauch übergehen, immer mehr Gehirne und Neuronen besetzen, bis sich die zunächst ganz subtile kognitive Dissonanz in einer Art Kaskadeneffekt zu immer größerer linguistischer Unsicherheit aufbaut, bis die Leute den Mißton in ihren Köpfen nicht mehr ertragen, auf den Straßen Tumulte ausbrechen und das Diakonnissinnenhaus schließlich in Flammen aufgeht. Und was wäre mir nachzuweisen? Nichts, natürlich. Das perfekte Verbrechen.

Sticks and Stones

Über die verschiedenen Formen des Beleidigtseins, nebst einer Handreichung für die Opfer unerträglicher Provokationen einerseits wie zum Selbstschutz der Provokateure andererseits


Während die Satiriker spotten, die Witzemacher witzeln und die Provokateure provozieren, sie alle also die Kunst des Ankeifens und des Giftelns verfeinern und ausdifferenzieren, schaffen sie stets auch eine Schatten-Profession, ein Spiegelbild ihrer selbst: die Empörten; umgangssprachlich: die Opfer. In der langen Geschichte der Kränkung, des Schmollens und des Beleidigtseins haben sich dabei über die Dezennien und Dezimalstellen hinweg einige Grundformen herausgebildet, die mittlerweile eine hohe Selbständigkeit erreicht haben und auch von Laien wiederholt werden können. Sie ähneln darin Figuren im Ballett, im Eiskunstlauf oder Dressurreiten: Zwar können sie miteinander kombiniert und in gewissem Grade auch variiert werden, dies aber ist weder gewünscht noch geboten; es geht um eine perfekte Perfomance, nic…

WWIII

Wenn es jetzt bald Krieg gibt, werde ich mich sicher nicht feige in meinen Daunen verkriechen! Laut Wehreignung darf ich zu einfachen körperlichen Tätigkeiten herangezogen werden, z.B. als Sandsack.

Schulzzug hält mittig

Nicht in tausend Jahren wird eine SPD etwas an Hartz IV ändern, solange die Angst davor für niedrige Löhne, kostenlose Überstunden und geringe Krankenstände sorgt. Die Solidarität der Sozen gilt laut Schulz den "hart arbeitenden" Menschen, und deren Arbeit soll selbstverständlich so hart bleiben, wie sie ist; ja eher noch härter werden. Arbeitszeitverkürzung, ehedem ein sozialistisches Kerncredo, ist von der Ideologie steter Geschäftigkeit, von der jetzt evtl. noch mit Tischkickern und Teambuilding idiotisch veredelten Daueremsigkeit längst absorbiert worden. Das ist keine Verschwörungstheorie, das ist ganz einfach die stillschweigende Übereinkunft zwischen Arbeit und Kapital, auf der dieser fürchterlichste aller Staaten beruht.

Die bittere Nudel

Ich bitte eine geneigte Lebensmittelchemikerin, mir einmal folgenden Sachverhalt zu erklären: In jedem Nudelsalat, gleich, ob selbst gemacht oder gekauft, gibt es die eine sogenannte Bitternudel. Die Bitternudel nimmt die gesamten im Salat gespeicherten Bitterstoffe auf und speichert sie, um sie im Moment ihres Verzehrs geballt an die Geschmacksdrüsen abzugeben. Danach schmeckt der bisher so köstliche Nudelsalat ganz grauenhaft, und der Nachgeschmack bleibt noch stundenlang. Das ist im übrigen auch der Grund, warum niemand Nudelsalat mag, weil man nie weiß, wann die Bitternudel kommt. Ich verstehe diesen Vorgang nicht, glaube aber, daß wir da einer ganz großen Sache hinterher sind. Wer weiß was?

Unehrlich

"Dr. Ulrike Schluckauf, Kinderärztin ohne Grenzen (Termine erst wieder im Juni)"

Kritik der Tradition

Jaja, erster April ist doof, Weihnachten auch doof, Valentin doof, bald sind auch Geburtstage doof und Hallo sagen doof, am Ende ist die ganze Lebenszeit von Form und Idee befreit und muß nur mehr abgesessen werden, ein fensterloses Wartezimmer des Todes, und mit etwas Glück fragt man sich dann auch nur selten, wo Glanz und Schönheit der jungen Jahre hin sind, jaja.