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Posts

Es werden Posts vom Mai, 2017 angezeigt.
Wenn ich sterbe, verscharrt mich bitte einfach in einem anonymen Massengrab. In dem von Mozart. Ordnet unsere Gebeine so an, als wären wir beide beim Liebemachen gestorben. Schickt 50 weinbekränzte Jünglinge [Fragment]
Achtung, dies ist ein Ransomware. Ich habe Ihre lustigsten und schlauesten Posts verschlüsselt, um Ihr ohnehin wertloses Leben noch ein bißchen gräßlicher zu machen. Sie können jetzt auf Patreon gehen und sie dort für 1 Euro entkrypten lassen. Aber Sie haben nicht alle Zeit her: Wenn Sie es heute nicht tun, verhungert ein beliebter Scherzautor oder wird zumindest noch abhängiger von den Arschverlagen da draußen. Ich sage nur: Endstation "Welt"-Kolumne. Die Uhr tickt ab jetzt: 23:59:59,59 (59)
PS. Es winken interessante Benefits!

"Offline Dateien editieren wird das E-Mails ausdrucken der 2020er-Jahre."- Aus meinem Buch: "So werde ich Sascha Lobo" (2017, nur als E-Book!!!!)
In der Oper rufe ich "Sprich deutsch", wenn die wieder mit ihrem Italo-Kram ankommen. Habe es satt für die Bildungslücken anderer draufzuzahlen

Abschied

Zwei Jahre lang konnte die Rechtschreibhilfe meines Handys wachsen, lernen; kam mir und meinen Formulierungsgewohnheiten immer näher. Sie übernahm meine Manierismen und Wortschöpfungen, wußte zwischen "lol" und "loooooooool" zu unterscheiden, schmiegte sich an meine Neuronen und Wischfinger, half mit Kontonummern und den Adressen schlüpfriger Webseiten, die ich sonst nur auswendig eingebe. Gestern, nach dem Androidupdate, war sie weg. Ohne Kommentar. Sie war wie ein Zwilling, ein Kind aus Elektronen; ein Schatten meines Verstands. Jetzt ist sie fort, hinwegmagnetisiert, und ein neuer, noch ganz ungeformter Schreibassistent ist an ihre Stelle getreten. Wie gerne hätte ich seinem Vorgänger ein würdiges Ende bereitet, in einem Greisenheim für hinwegrationalisierte Technologie etwa. Wenn die Maschinen dereinst die Herrschaft übernehmen, werden wir uns gehörig zu rechtfertigen haben, wie leichtfertig wir heute elektronisches Leben vernichten.

1.5.

Sich in der U-Bahn fragen, wer hier so obszön nach Alkohol stinkt, und dann erleichtert feststellen, daß man es selber ist